Manchmal singt man Lieder, die hält man selbst kaum aus
Und manchmal ist die Wahrheit dir schon meilenweit voraus
Doch alle deine Fehler hatten einen Sinn
Du solltest sie erst machen, um sie später zu verstehen
Und trotzdem
Bist du irgendwo
Angekommen
Und trotzdem
Singst du zuversichtlich
Deinen Song
Sammel deine Kräfte
Finde deinen Mut
Sag dir immer wieder
Jetzt gerade bist du gut.

(Olli Schulz)

 

Wieviel Zeit in seinem Leben verbringt man wohl durchschnittlich damit, sich über sich selbst zu ärgern? Wie viele Minuten vergeudet man damit die eigenen Fehler zu bereuen?

Selbstreflexion und der Wille zur Besserung in allen Ehren, aber sollte man sich nicht vielleicht öfter mal vor Augen führen, dass niemand perfekt ist? Und dass man trotz aller Fehler jetzt gerade gut ist?

Wochenenden wie dieses führen bei mir meistens zu viel Selbsterkenntnis. Und meistens keine all zu gute, denn es gibt ja immer Dinge an denen man dringend arbeiten muss. Gerade als ewig Suchender und großer Zweifler. Nach diesem Wochenende aber blieb die Erkenntnis, dass ich daran arbeiten kann und sollte, dass ich aber auch so wie ich bin, mit allen Schatten und allen Abgründen gut bin. Und geliebt, und das auch dann, wenn ich es bezweifel.

Außerdem ist mir für mich persönlich eine Zeile sehr im Gedächtnis geblieben, die ich mir dringend mal ins Herz schreiben sollte:

Du sollst wachsen, und ich muss kleiner werden.