Oder auch Schicksal. Oder göttliche Fügung. Oder auch die Macht, die den Lebensweg der Menschen lenkt. Schopenhauer sagt, Schicksal sei die endlose Verkettung von Ursachen. Als Christ ist es mehr der Glaube daran, dass Gott das Leben positiv beeinflusst. Daneben bestehen noch viele weitere Theorien darüber.
Aber jetzt mal ehrlich: Gibt es sowas wie Schicksal? Gibt es Dinge die wirklich vorherbestimmt sind? Und wenn ja, kann man sich gegen das Schicksal stellen? Oder passieren die Dinge, die passieren sollen, auch dann wenn wir unbewusst dagegen arbeiten?

Ich mag die Vorstellung, dass manche Dinge nicht so wirklich in meiner Macht stehen, denn ich bin meistens ja sehr unentschlossen. Da ist der Gedanke tröstlich, dass meine Entscheidungen eigentlich keine wirklich große Rolle spielen. Unwohl ist mir bei dem Gedanken, dass die Entscheidungen anderer vielleicht auch mein Leben beeinflussen könnten. Allerdings wäre das im Falle einer Schicksalsmacht ja auch eher irrelevant. Verwirrendes Thema. Vielleicht liegt es an den diversen Schmerztabletten, die mein Gehirn vernebeln.

Fate doesn’t hang, on a wrong or right choice
Fortune depends, on the tone of your voice
So sing while you have time, let the sun shine down from above
And fill you with songs of love

(Ben Folds- Songs of Love)

 

With a sampled heartbeat and a stolen soul
I sold my songs to have my fortune told
And it said
You should know that love will never die
But see how it kills you in the blink of an eye

(The Cardigans- Please Sister)

 

So sue me, it’s up to me
If I decide to be what I think is right.
The sound, it found the ground and it hid it for free.
That’s right, that’s how it should be.

(Ben Kweller- How it should be)

 

Don’t try to say to me
That this was never meant to be

(Belle&Sebastian- Waiting for the moon to rise)